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Alexandra Halbedl

Gedanken über Ablehnung

Was mir heute so zu Ablehnung durch den Kopf ging….

Man lehnt so vieles ab, da kann einen ja nichts erreichen, das man sich wünscht. Wenn man mal beobachtet, was man so alles ablehnt. Personen, ihr Verhalten, Situationen, die Arbeit, was gerade jetzt ansteht – genau das will man jetzt gerade gar nicht. Das ist eine innere Abwehr. Und wenn man ständig so abwehrt, kann einen dass Leben doch nicht annehmen, oder? Oder besser gesagt, wenn man abwehrt kann man nicht gleichzeitig annehmen. Jetzt steht man in einem Fluss: das Wasser das jetzt gerade heran fließt, das will man jetzt nicht, doch das, dass dahinter kommt schon. Wie bitte soll das gehen? Wie krass ist das denn?

Also, jetzt mal Butter bei die Fische: Annehmen ist angesagt. Mal Jeden und Alles wie es ist. Und ganz besonders natürlich sich selbst. Genau so wie man gerade ist und was jetzt gerade los ist.

Annehmen gilt auch, dass man annimmt, dass das was man als Vision mit sich trägt, auch so erreicht werden kann. Doch: Annahme heißt, Vertrauen, dass die Vision sich erfüllt. Wie auch immer. Und schon geht es weiter mit dem Annehmen. Was gibt es jetzt zu tun – und wenn es die Wäsche aufhängen ist: Kein: „Ich mag jetzt aber nicht“ nein, nein, wir üben uns im Annehmen.

Denn man mag die Kleider ja schließlich auch zum Anziehen haben :-)))

Vielleicht denkt man manchmal auch einfach zu lange darüber nach, will ich das gerade oder nicht.

Oder auch wenn man gerade eine Arbeit hat, die man nicht mag. Jetzt ist sie da – und dann machen wir doch das beste daraus, damit wir einen Tag in Freude leben! Yipiiii!!!

Und was wenn mich jemand nervt? Er kann mich nur nerven, wenn ich ablehne. Ansonsten kann ich mich darin üben, bei mir zu bleiben, Denjenigen so stehen zu lassen. Es hat ja schließlich nichts mit mir zu tun. Und wenn man sich wieder dabei ertappt, wie man denjenigen beurteilt, Fokus auf sich selber richten. Denn das andere ist vergeudete Zeit. Denn man fokussiert sich ja dann nicht auf das eigene Leben – sondern auf ganz jemand anders. Und wir wissen gar nicht warum der so drauf ist. Und so weiter……

Ja, über Ablehnung könnte man ewig schreiben. Warum ist das nur so ein Hobby? Weil man die Möglichkeit hat? Man hat heutzutage sooo viel Möglichkeiten, dass man ständig irgendwas wählen will. Anstatt einfach zu tun.

Einfach zu tun und sich selber zu leben. Und wenn das Universum gerade nichts Spektakuläres hergibt, dann halt einfach mal tun was ansteht. Ob man das will oder n…. Ich mag das Wort jetzt gar nicht schreiben, denn man sollte immer wollen was man tut. SONST: geht’s schon wieder in die Ablehnung :-)))

Und: Ablehnung zieht Mauern hoch – ohne Türen. Mauern bei denen man sich den Kopf anrennt (Kopfschmerzen). Annahme lässt offen – offen für Möglichkeiten. Und macht irgendwie auch frei :-).

 

Alles Liebe eure Alexandra

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